
Wie Il Tirreno am 5. 8. schreibt, gibt es in der Tokana ein breites Bündnis gegen den Plan der australischen Firma Key Petroleum zwischen Pianosa und Montechristo nach Öl zu bohren. Von dem Umweltschiff Goletta Verde bis zum Umweltminister, von den betroffenen Gemeinden bis zu den Touristen: Alle wollen, dass Key Petroleum die Koffer packt und den Archipel der Toscana verschont. Um einen neuen Fall "Deepwater Horizon" zu vermeiden, wird ein Moratorium für alle Tiefseebohrungen im Mittelmeer gefordert.
Schon seit 1999 gibt es einen Antrag für Probebohrungen. Obwohl dieser Antrag noch auf dem Schreibtisch des Umweltministers liegt, wurden erste Untersuchungen schon vorgenommen. Die Gegner befürchten nicht nur die möglich Verschmutzung der unberührten Küsten Pianosas, Montechristos und Elbas, sondern gehen davon aus, dass ca. 630 Quadratkilometer Meer dem allgemeinen Gebrauch entzogen und gesperrt werden. Das wäre ein Gebiet von der vierfachen Größe Elbas, das bis 15 Seemeilen an den geschützen Bereich des toskanischen Archipesl heranreicht.

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